Innovation, Internationalisierung und Nachhaltigkeit sind die Größen, durch die sich die Vision des Unternehmens aus Verona ausdrückt. Im Folgenden der heute vorgestellte zweite Nachhaltigkeit-Report.

 

571,7 Mio. EUR Gesamtumsatz, davon 38% durch Exporte, Anstieg der Nettofinanzlage auf 109,50 Mio und des Konzerneigenkapitals auf 108 Millionen sowie ein EBITDA von 21,2 Millionen Euro. Die Ergebnisse der Gesamtbilanz 2017 vom 31.12.2017 berichten vom Wachstum des 1945 in Verona gegründeten Konzerns mit 14 Gesellschaften und 21 Produktionszentren weltweit sowie 10.000 Kunden in 66 Ländern.

Die traditionelle offene Versammlung hat heute im Hotel Crowne Plaza Verona Fiere unter Vorsitz von Avv. Lamberto Lambertini, Präsident Giuseppe Manni, Vizepräsident Francesco Manni und dem CEO Enrico Frizzera stattgefunden.

Sie bestätigte die kontinuierlichen Investitionen in den drei Business Units (Stahl, Paneele und erneuerbare Energien), die Digital Transformation und die Aufwertung des Humankapitals mit der Verbesserung des Ausbildungsangebots für Arbeitnehmer (+76% allein im Jahr 2017). 4.361 Stunden wurden für nicht-obligatorische Ausbildungen im Jahr 2017 eingesetzt und rund 800 Stunden für junge Menschen der Manni Young Generation (MYG) Company Academy, die 12 Mitarbeiter unter 30 Jahren an der Entwicklung von Prozess-, Service- und Produktinnovationsprojekten beteiligt. Die vielversprechendsten Projekte werden im Laufe des Jahres starten.

Innovation, Internationalisierung und Nachhaltigkeit sind die Dimensionen, in denen sich die Vision der Manni Group ausdrückt. Bei den jüngsten Projekten, die oft im Rahmen von Partnerschaften entstanden sind, verdient insbesondere die Einrichtung der Abteilung Forschung und Entwicklung Aufmerksamkeit: Sie entwickelt Produkt- und Prozessinnovationen mit dem Ziel, Leadership im Bereich Technologie zu entwickeln und Wettbewerbsvorteile mit einem Team zu schaffen, das das Know-how von Fachleuten mit nachgewiesener Erfahrung und spezialisierten Fähigkeiten junger Fachkräfte vereint.

„Unserer Vision nach sollte Nachhaltigkeit positive Wirtschaftsergebnisse mit großer Achtung für die Umwelt und für soziale Fragestellungen ermöglichen.“  unterstreicht Giuseppe Manni. „Unsere Rentabilität in gesellschaftlich sinnvoller Weise umzuverteilen bedeutet für uns zum Beispiel, dass wir in einem über 10 Jahre währenden wirtschaftlichen Rückgang im Bereich Personal gewachsen sind: von 880 Beschäftigten im Jahr 2007 auf 1105 im Jahr 2017. Gleichzeitig sind in unserer Branche das Marktvolumen und die Beschäftigten um 50% gesunken“.

Soziales Engagement kommt auch durch Initiativen zugunsten der Gemeinschaften zum Ausdruck, die die Aktivitäten  des Konzerns betreffen. So die Foundation PRO DUBBO, die dazu beigetragen hat, das Dubbo-Krankenhaus in Äthiopien zu bauen und zu verwalten, die Brain Research Foundation, die die im Bereich Neurowissenschaften in Verona forscht oder das Institut Bosco Children, das Kinder aus den Straßen von Addis Abeba beherbergt.

Aus organisatorischer Sicht wurde 2017 die Enterprise Risk Management (ERM-)Funktion bei der Holding Manni Group eingerichtet, die Teil des integrierten Geschäftsrisikomanagements ist. Sie koordiniert die verschiedenen bestehenden Kontrollmaßnahmen und prüft die zahlreichen Bewertungsbereiche und die Verwaltung der Risiken, die im Zusammenhang mit dem Geschäft stehen.

 

 

DIE ZAHLEN DER DREI BUSINESS UNITS

MANNI SIPRE, europäischer Marktführer im Bereich Stahl-Langprodukte und Stahlplatten, schließt das Jahr 2017 mit einem Umsatz von 205.301.192 Euro gegenüber 196.096.181 Euro im Vorjahr ab; das EBITDA beträgt 4.026.209 Euro.

Das Ergebnis ist geprägt von einem immer noch rückläufigen industriellen und infrastrukturellen Baumarkt und dem bereits negativen Trend der vorangegangenen Jahre. Es wurde teilweise durch einen leichten Wachstumstrend im Stahlverbrauch beim Maschinen- und Anlagenbau ausgeglichen. Auf der anderen Seite ist die Situation der nationalen und europäischen Eisen- und Stahlindustrie aufgrund der anhaltenden Nachfrage im Bereich Bau und Mechanik in anderen europäischen Ländern und aufgrund von Antidumpingaktionen gegenüber dem Import von Stahlerzeugnissen aus China und anderen Herstellern in Fernost positiv. Die Handelsaktivitäten haben sich strategisch auf die Recherche nach neuen Kunden aus Italien und dem Ausland sowie nach Bauherren von Anlagen und mechanischen Komponenten konzentriert, wo das Exzellenzniveau der Dienstleistungen und der technischen Assistenz von Manni Sipre in den verschiedenen Phasen der Projektdurchführung in Bezug auf Timing und Qualität maximale Wertschätzung findet. „Dies sind vielleicht die charakteristischsten Merkmale von Manni Sipre“ kommentiert Francesco Manni „die das Unternehmen einzigartig in der Branche machen und es ermöglichen, sich zumindest teilweise von der Dynamik der Entwicklung der Rohstoffkosten zu befreien, die von der protektionistischen und spekulativen Politik der europäischen Stahlproduzenten beeinflusst wird.“

 

MANNI INOX hatte erneut ein sehr positives Jahr, der Umsatz ist auf 64.185.213 € gegenüber 51.224.630 € im Vorjahr gestiegen. Das EBITDA lag bei 3.608.074 €. Dieses konstante Wachstum ist Ergebnis der strategischen Positionierung im Bereich des Einzelhandels und der Verarbeitung, mit einem Effizienzniveau ohne Gleichen. Und dies in einem Markt, der aufgrund der Unvorhersehbarkeit in Bezug auf die Entwicklung des Legierungszuschlags sehr flüchtig ist.

 

Die Ergebnisse von ISOPAN wurden stark von dem Anstieg der Rohstoffkosten, insbesondere des Polyurethanschaums, ausgelöst durch spekulative Maßnahmen der Produzenten, beeinflusst. Das Ergebnis führte zu einem Anstieg des Umsatzes im Zusammenhang mit dem Anstieg der Rohstoffkosten in Höhe von 272.100.000 Euro in 2017 gegenüber 224.800.000 im Vorjahr, mit einem EBITDA von 4.967.301 Euro.

Insgesamt ist die strategische Position von Isopan durch einige Erneuerungen im Bereich der Unternehmensorganisation, die in tiefen Schichten verändert und gestaltet wurde, im Laufe des Jahres gestärkt wurden. So können unsere Sandwichplatten, welche hohe Anforderungen an das Qualitätsniveau und an die technische Assistenz stellen, in immer anspruchsvolleren Bereichen eingesetzt werden.

Die Business Unit RENEWABLE ENERGY & SERVICES ist Teil des Industriekonzerns Manni Group, der die Funktion der strategischen Leitung übernimmt und Dienstleistungen verschiedener Art für seine Tochtergesellschaften vom Hause aus erbringt, vom Einkauf über den Bereich Finanzen bis hin zur Personalverwaltung oder Rechtsberatung und EDV. Dazu gehören die Engineering-Firma Icom, die eine immer wichtigere Funktion in der technischen Beratung und als Informationsstelle hat, Dienstleistungsunternehmen für Tochtergesellschaften wie die Immobilienfirma Manni Immobilia, die die Gebäude des Konzerns mit Gewinn verwaltet und die Firma Manni Energy im Bereich der erneuerbaren Energien. Letztere hat sich angesichts der Unsicherheit der nationalen Wirtschaftspolitik, die noch keine Strategie für einen Energieplan herausgestellt hat, auf den Bereich Energiemanagement sowie Operation & Maintenance konzentriert. Die Aktivitäten der Business Unit Services und Erneuerbare Energien verzeichnen einen Umsatz von 30.000.000 Euro.

 

MANNI GREEN TECH: DAS START-UP FÜR DIE NACHHALTIGE VORFERTIGUNG

Manni Green Tech wurde Ende 2017 gegründet und produziert Fertigkonstruktionen aus Metallstrukturen für modulare und skalierbare Gebäude, die auch mit anderen Produkten der Konzerngesellschaften integrierbar sind (Isopan-Paneele oder Anlagen aus erneuerbaren Quellen von Manni Energy).

Die Vorfertigung ist auf digitale Planungs- und Produktions-Prozesse ausgerichtet, verwendet wiederverwertbare und erdbebensichere Materialien und ermöglicht überlegene Energieeffizienz sowie eine große Verringerung von Abweichungen und Abfällen auf der Baustelle, Verbesserung der Arbeitsbedingungen und schnellere Bau-Geschwindigkeit.

 

EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT AUFBAUEN: DER REPORT DER MANNI GRUPPE 2017

Mit der Veröffentlichung ihres zweiten Nachhaltigkeitsberichts bestätigt Manni Group die Integration eines Green & Circular Economy-Modells und engagiert sich somit für eine nachhaltige Entwicklung, die die Achtung für die Gesellschaft und die Umwelt voranstellt.

In Bezug auf das in der Sustainability Policy erklärte Ziel, die CO2-Emissionen bis 2022 um 15% zu reduzieren, hat die Gruppe einen Aktionsplan initiiert, durch den im Jahr 2017 aufgrund der Nutzung von selbstproduzierter sauberer Energie die Emission von 3.858 Tonnen CO2 vermieden werden konnte sowie von 2.726 Tonnen CO2 durch den Kauf von grüner Energie.

Darüber hinaus hat die Gruppe nach der Veröffentlichung der Sustainability Policy in Zusammenarbeit mit den Hauptlieferanten eine Beschaffungspolitik definiert, die sozial-ökologische Leistungen in die Qualifizierungsverfahren für die Aufnahme in die Lieferkette einbezieht.

„Wir erwarten eine positive Entwicklung,  sowohl in Bezug auf die getätigten Investitionen in den letzten Jahren als auch in Bezug auf die organisatorischen Veränderungen, die derzeit im Gange sind“, so CEO Enrico Frizzera. „Auch wenn wir in reifen Märkten aktiv sind, die wenig Platz für Spielraum lassen. Unser Ziel ist es daher, unsere Marktführerschaft durch innovative und qualitativ hochwertige Produkte sowie sozio-ökologische Leistungen und eine Entwicklung der Nachfrage nach nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen zu festigen“.

 

PM_Bilanz 2017 Manni Group

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