Ebenfalls im Strategieplan bereits initiierte Projekte des Green & Social Housing für den Bau von nachhaltigen „Fast-Nullenergiegebäuden“ in Partnerschaft mit den Officinæ Verdi Group

16 Januar 2017. 15 % Reduzierung der direkten CO2-Emissionen bis 2021, Innovation und strategische Partnerschaften zur Senkung der Umweltauswirkungen in der Produktionskette, Errichtung von „Fast-Nullenergiegebäuden“. Dies also die wichtigsten Ziele der Manni-Group. Das auf dem internationalen Markt bei der Herstellung von Stahlteilen, Metalldämmplatten für das Bauwesen führende und auf dem Sektor der erneuerbaren Energien aktive Unternehmen hat sich einer nachhaltigen Entwicklung der eigenen Tätigkeit verschrieben, um die grüne und Kreislaufwirtschaft zu fördern und so das Baugewerbe faktisch an diesen Veränderungen teilhaben zu lassen.

Die Grundsätze, auf denen die Verpflichtung der Manni Group im Bereich der sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit basiert, werden durch die Nachhaltigkeitspolitik festgelegt. Dabei handelt es sich um das offizielle Dokument, mit welchem die Holding aus Verona die Leitlinien markiert, um über die gesamte Produktionskette entsprechend einem integrativen Multisektor-Ansatz einen Wert zu bilden, der die eigene Rolle im sozial-ökologischen Kontext stärkt. Diese Differenzierung in Bezug auf Innovation und Qualität macht es möglich, auf gesättigten Märkten neue Nischen zu erforschen, neuen Märkten einzigartige Produkte vorzustellen und so den Dialog mit den Stakeholdern zu fördern und eine gerechte und nachhaltige Entwicklung von Menschen und Gebieten zu gewährleisten.

 

„Manni Group glaubt an ein ehrgeiziges Ziel zur Senkung der Treibhausgasemissionen um 15 % bis 2021“ bestätigen Giuseppe Manni und Enrico Frizzera, ihres Zeichens Präsident und CEO der Gruppe. In Übereinstimmung mit dem Umweltengagement, das der Konzern verfolgt, halten wir uns an dieses Ziel sowie an die Maßnahmen, die für dessen Erreichung umgesetzt werden. Dies ist unser Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel und zu einem Fortbestand der globalen Erwärmung unter 2 °C: die Herausforderung unserer Zeit.“

 

Die Strategie zur Reduzierung der Umweltbelastung, welche in Partnerschaft mit OVaerdi Group, Joint Venture von Unicredit und WWF entwickelt wurde, wird anhand von „Smart Metering and Control“-Systemen geprüft, welche die Überwachung der erzielten Ergebnisse gewährleisten, sowie durch konkrete Initiativen unterstützt, welche die gesamte Produktionskette einbeziehen; beispielsweise das Green&Social Housing Project, entstanden aus der JV mit OV Group | Green Capital Alliance.

Zu den fortschrittlichsten Innovationen für 2017 zählt, das Industrieprojekt auf einer modularen, ausgesprochen skalierbaren Technologie (Struktur, Eigenproduktion von Energie, Messung, Wiederverwendung von Abfallstoffen) zu begründen, mit welcher Gebäude aller Art entwickelt werden können: Vom Green Social Housing bis zu den Ultra Performing Buildings. Basierend auf einem Modell von in den nordischen Ländern bereits weit verbreiteten „Fast-Nullenergiegebäuden“ erzeugt das Projekt langfristige Energieeffizienzen (30 Jahre), eine schnelle Umsetzung (circa 1-2 Wochen) sowie eine Kostensenkung um ~30 % im Vergleich zur traditionellen Baubranche. Die derzeit in der Entwicklungsphase befindlichen Wohnungen werden sich durch eine Gebäudehülle aus Holz und Stahl, hochwärmedämmende Platten, Low-E-Fenster, Energieerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Quellen für den Eigenbedarf, Energie-Akkumulationssysteme, Monitoring- und Kontrollplattformen für den Energieverbrauch sowie LED-Beleuchtungssysteme mit niedrigen Verbrauch auszeichnen. Der Einsatz der Konstruktionen kann in Bezug auf durch Katastrophen geschädigte Populationen oder auch das Social Housing bedeutende soziale Auswirkungen haben. Weitere Informationen in Kürze auf der Website www.greensocialhousing.com.

 

„Die Geschäftsbereiche, in denen wir tätig sind,“ erklärt Giuseppe Manni, Präsident der Manni Group „bieten uns die Möglichkeit, in Sachen Innovation und Nachhaltigkeit bei dieser ökologischen Herausforderung einen wichtigen Beitrag zu leisten: Stahl ist ein vollständig recycelbares Material, das unendlich oft wiederverwendet werden kann, ohne seine Eigenschaften zu verlieren, und die Energie aus erneuerbaren Quellen stellt ein strategisches Feld für jeder Art von Politik dar, welche sich der Treibhausgassenkung verschrieben hat. Durch die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitspolitik sind wir die Verpflichtung eingegangen, unsere Führungsposition kontinuierlich zu stärken; hierzu lassen wir uns von den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft inspirieren und verfolgen Strategien, welche auf die Schaffung von Werten in der Produktionskette ausgerichtet sind. Auf diese Weise tragen wir zur Reduzierung der sozio-ökologischen Auswirkungen nicht nur der Gruppe, sondern eines Systems bei.“

 

Die Nachhaltigkeitspolitik nimmt in der Tat ein anderes, zukünftiges Engagement der Manni Group vorweg, das eine fortschrittliche Beschaffungspolitik definiert, welche durch den Vergleich mit den Stakeholdern einen Beitrag zur Reduzierung der Auswirkungen auf die gesamte Produktionskette leistet und den Einsatz der Gruppe bei der Schaffung von Werten mittels strategischen Partnerschaften stärkt, sodass zunehmend fortschrittlichere Lösungen gefunden werden können.

 

 

Manni Group

Die Manni Group mit ihren 12 operativen Gesellschaften und 23 Produktions-, Service- und Vertriebsstätten ist seit 1945 auf dem Stahlsektor aktiv und nimmt heute auf dem internationalen Markt der Verarbeitung von Stahlkomponenten, Metalldämmplatten für das Bauwesen, erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz eine Spitzenposition ein. Mit einem Geschäftsumfang, der 10.000 Kunden in 60 Ländern betrifft, erzielte die Gruppe dank der unermüdlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung, dem konstanten Engagement für maximale Qualität und Serviceleistung sowie der Fähigkeit zur Verbindung von Technologie und Nachhaltigkeit 2015 einen Umsatz von 500M €.

Der Beitritt zur Officinæ Verdi Group im Jahr 2016 – führendes Unternehmen der Green Economy, entstanden aus der Joint Venture von Unicredit und WWF für die Strukturierung von Investitionen in nachhaltige Geldanlagen und Entwicklung grüner Projekte – und die Gründung der OV Group von Green Capital Alliance® – Benefit Corporation und Beschleuniger von Innovationen auf dem Gebiet der grünen und Kreislaufwirtschaft – belegen die Schlüssigkeit der industriellen Vision. Mit Officinæ Verdi Group hat Manni Group den Weg der Unternehmensnachhaltigkeit beschritten. Ziel ist dabei die Reduzierung der eigenen und – in entsprechendem Ausmaß – der Systemauswirkungen wie auch die Anwendung innovativer effizienter Technologien für die Entwicklung von Produkten bzw. Diensten, welche sich auf der Grundlage von Sicherheits-, Qualitäts- und Nachhaltigkeitskriterien an der grünen und Kreislaufwirtschaft orientieren.

 

Green Capital Alliance Benefit Corporation

Manni Group ist gemeinsam mit Officinæ Verdi Group Gründer der Green Capital Alliance, einer Benefit Corporation, deren Schwerpunkt auf der Innovation im grünen und Kreislaufwirtschaftsbereich liegt. Ziel ist die Förderung und Beschleunigung einer Markteinführung von „Ready to Market“-Innovationen in wirtschaftlich strategischen Branchen sowie langfristig die Unterstützung eines Wechsels vom derzeitigen Entwicklungsmodell in Richtung einer grünen Kreislaufwirtschaft (Upcycle und Reuse).

 

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PM_Manni Group Sustainability Policy_16012016_DE-1

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